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E1: Spiel gegen Mehrhoog zeigt Entwicklungsfelder auf

Am vergangenen Samstag stand das nächste Meisterschaftsspiel gegen die E1 von VfR Merhhoog für uns auf dem Programm. Mit der Eingruppierung in die Ruckrundengruppe 1 ist uns bewusst, dass die Gegner noch mal ein anderes Kaliber haben werden als in der Hinrunde. Konnten wir in der Hinrunde durch unsere spielerische Stärke noch vielfach einiges kompensieren, geht es nun oftmals gegen körperlich überlegene Teams, die dazu auch noch sehr gute spielerische Anlagen haben. Jedes Spiel ist eine neue Herausforderung, die wir mir voller Energie angehen wollen.

Mehrhoog körperlich und spielerisch sehr präsent

Die Spieler von Mehrhoog waren von Beginn an hell wach und setzten unseren ballführenden Spieler direkt unter Druck. Daher mussten wir häufiger auch mal hinten rum spielen und uns mehr und mehr nach hinten orientieren. Schnell bekamen wir dann auch eine Ecke gegen uns, die die Mehrhooger  prompt in der 4. Minute zum 0:1 nutzen konnten. Von diesem Gegentreffer unbeeindruckt konnten wir aber direkt antworten und schon eine Minute später glichen wir mit dem schönsten Treffer des Spiels zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Nach einem Abstoß kombinierten wir uns äußerst sehenswert von hinten links über Niels, Jan-Lutz, und Jan nach vorne rechts, wo sich Lino ein Herz nahm und sehr platziert und unhaltbar oben links ins lange Ecke traf.

1. Lernfeld Handlungsschnelligkeit identifiziert

Gegen den körperlich starken Gegner versuchten wir durch sichere Kombinationen zu mehr Spielanteilen zu kommen. Unter Druck gesetzt waren die Gegner oftmals etwas handlungsschneller und erkannten die sich ergebenen Chancen. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr kamen die Mehrhooger mittig vor dem Tor in Ballbesitz und der Stürmer konnte unbedrängt zum 1:2 einnetzen.

Es kam häufiger vor, dass einige Spieler von Mehrhoog die Situation schneller erfassten und dadurch Pässe abfingen oder den frei stehenden Mitspieler nach einem gewonnen Zweikampf anspielen konnten. Manchmal ist es aber auch einfach Pech, dass ein Schuss an Freund und Feind vorbei immer länger wird und der Torwart den Ball zu spät sieht. So geschehen in der 18 Minute zum 1:3.

2. Lernfeld alternative Laufwege mit und ohne Ball

Im Spiel gegen Mehrhoog wurde in vielen Situationen deutlich, dass wir einige Routinen entwickelt haben, an die sich einige Spieler gewöhnt haben. Das führte dazu, dass wir vielfach immer wieder den gleichen Fehlpass gespielt haben. Es fehlte die Reflexion der Situation und die Überlegung, ob es vielleicht eine bessere Alternative für den Passweg gegeben hätte. Dass führt aber unweigerlich auch dazu sich noch mal über Laufwege Gedanken zu machen. Sowohl mit als auch ohne Ball geht es darum, die Wege so zu wählen, dass es immer mehrere Anspielstationen gibt. Hier werden wir sicherlich mal einen alternativen Schwerpunkt „Laufwege „in die Trainingsplanung einbauen.

Zweite Halbzeit mit ausgeglichenem Chancenverhältnis

Wir wollten über unsere spielerische Stärke und Kampf uns wieder zurück ins Spiel kämpfen. So kamen wir auch zu mehreren Chancen, die wir aber leider alle nicht mutzen. Aber auch Mehrhoog hatte einige Chancen. Die meisten konnten wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung abwehren. Zwei jedoch nutzte Mehrhoog zum finalen 1:5 Endstand. Beide Male wurde der Stoßstürmer durch einen geschickten Pass in die Spitze in Szene gesetzt. Trotzdem kann man festhalten, dass wir grundsätzlich gut mitgehalten haben und uns ähnlich viele Chancen erarbeitet haben.

Entwicklung positiv

Letztendlich war diese Partie auch ein Gradmesser wie sich unsere Truppe über einen längeren Zeitraum entwickelt hat. Vor gut 2,5 Jahren, damals noch als F2 gegen die F1 von Mehrhoog gab es bereits eine Begegnung in der gleichen Konstellation (Spielbericht). Damals ging die Partie mit 0:8 verloren. Sowohl kämpferisch als auch spielerisch hat sich bei uns einiges getan. Das zeigt auch das Lob des gegnerischen Trainers, der uns eine klasse Vorstellung attestiert hat. Er beschrieb unsere Mannschaft als Truppe, die schon genau weiß, wie sie effektiven Fußball spielen kann.

Fazit und Ausblick

Wir haben am Samstag nicht unsere beste Leistung gezeigt. Letztendlich spielt man auch nur so gut, wie der Gegner es zulässt. Grundsätzlich können wir festhalten, dass wir als 2010er Truppe insgesamt einen guten Job machen und uns jede Woche in dieser für uns schweren Gruppe von der besten Seite zeigen wollen. Als nächstes geht es nun gegen die E1 von STV Hünxe, die uns in der Hinserie klar geschlagen haben. Mal schauen, wie wir die nächste Partie bestreiten werden.