Der Vorstand berichtet

An alle,

aus aktuellem Anlass senden wir euch allen den Brief des DFB-Präsidenten an alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Deutschland mit der Bitte um Beachtung. Ihr seid alle engagiert am Platz, respektiert den Schiedsrichter und beobachtet auch das Umfeld.

Wir als Vorstand dulden keine Gewalt, kein Rassismus und keine Diskriminierung. Emotionen im natürlichen Rahmen beim Fußball sind  erlaubt, die gehören dazu.

Wir zählen auf euch.

Ein Verein. Ein Weg.

 

Der Vorstand

 

Brief des DFB-Präsidenten an alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Deutschland

 

Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter,

 

stellvertretend für den gesamten Deutschen Fußball-Bund zunächst ein erneutes, ein großes Dankeschön an Sie, Euch alle. Für Ihren Einsatz, der so grundlegend ist für unseren Sport. Die Formel ist simpel: ohne Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen kein Fußball. Mit Ihrem Engagement ermöglichen Sie es erst, dass andere gemeinsam die Freude und den Spaß am Fußball erleben können. Vom Nachwuchsbereich über die Aktiven-Mannschaften bis hin zu den Ü-Teams, von der Kreisklasse bis in die Bundesliga. 80.000 Spiele werden deutschlandweit Woche für Woche angepfiffen, 80.000 Mal durch einen Schiedsrichter, eine Schiedsrichterin. Wir wissen ganz genau: Ohne Sie, ohne Euch geht es nicht!

 

In einer Zeit, in der sich das gesamtgesellschaftliche Problem der offenen Respektlosigkeiten gegen Ordnungsinstanzen leider immer mehr auch auf den Fußballfeldern unserer Nation wiederfindet, wollen wir Ihnen noch einmal ausdrücklich unsere Solidarität bekunden und unsere Unterstützung zusichern. Die zahlreichen Gewalttaten, Respektlosigkeiten und Übergriffe gegen Schiedsrichter auf den Amateurplätzen schockieren auch uns, wir sind bestürzt, fassungslos und betroffen. Jeder Vorfall ist einer zu viel, jede Form von Gewalt ist nicht akzeptabel. Angriffe auf den Schiedsrichter sind Angriffe auf den Fußball. Und das muss, da gibt es keine zwei Meinungen, aufhören!

 

Wir wollen nichts dramatisieren, aber eben auch nichts beschönigen. Die Zunahme an Gewalt und an Gewaltintensität – insbesondere gegenüber Ordnungsinstanzen – ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Das heißt aber nicht, dass wir uns wegducken und die Verantwortung an die Politik weiterreichen wollen. Wir als Fußball sind gefragt. Wir alle müssen alles tun, um unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zu schützen. Wir als Dachverband werden die Landesverbände und die SchiedsrichterAusschüsse uneingeschränkt bei allem unterstützen, was dazu dient, dass möglichst alle Fußballspiele in Deutschland wieder gewaltfrei stattfinden. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass sich die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter wieder sicherer fühlen können.

 

Für uns heißt das, dass wir gemeinsam mit den Landesverbänden die Ursachen analysieren müssen, damit in unseren Landesverbänden schnell und unbürokratisch gehandelt werden kann. In den Landesverbänden gibt es nicht erst seit gestern viele Initiativen zur Reduzierung der Gewalt und zum Schutz der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Hier gilt es, zu erheben, welche Maßnahmen besonders wirkungsvoll und schnell umzusetzen sind und welche nur geringen oder keinen Effekt haben. Und selbstverständlich sind Straftäter konsequent im Rahmen der Sportgerichtsbarkeit zu bestrafen.

 

Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, wir versichern Ihnen: Wir lassen Sie nicht allein!

 

Der Fußball kann nicht alle Probleme unserer Gesellschaft lösen. Gefragt ist nicht nur die Sportgerichtsbarkeit, sondern vor allem Polizei, Justiz und auch die Politik. Fußballplätze sind keine rechtsfreien Räume. Angriffe auf Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind Delikte gegen die körperliche Unversehrtheit und als solche auch nach den Paragrafen des Strafgesetzbuches zu ahnden. Unser Appell geht daher auch in diese Richtung: Von den Staatsanwaltschaften und der Polizei wünschen wir uns mitunter einen größeren Ermittlungseifer, wenn es um Straftaten auf dem Fußballplatz geht.

 

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt – auch für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Es ist ein unerträglicher Zustand, dass zahlreiche Unparteiische in Deutschland mit einem Gefühl der Angst zu Fußballspielen fahren und froh sind, bestimmte Spiele hinter sich zu haben. Genau wie die Spieler sollten auch die Referees mit einem Gefühl der Vorfreude den Einsätzen entgegenfiebern. Es macht Spaß, Spiele zu leiten, es macht Spaß, Entscheidungen zu treffen, es macht Spaß, auf dem Platz zu stehen und mit vielen verschiedenen Persönlichkeiten umzugehen.

 

Es macht Spaß, Schiedsrichter zu sein. Und zum Glück, liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, empfinden Sie das genauso. Unsere Wertschätzung für das, was Sie unserem Sport geben, könnte nicht größer sein. Wir sind stolz auf unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter! Und Sie können stolz sein! Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, ein Spiel in die richtigen Bahnen zu leiten, Kompetenz und Fingerspitzengefühl sind gefragt, Empathie und Willensstärke. Und Sie machen das großartig!

 

Es wäre fatal, wenn die schlimmen Vorfälle der vergangenen Wochen dazu führen würden, dass Sie die Begeisterung für die Schiedsrichterei verlieren. Wir wünschen uns, dass Sie Ihrem Hobby weiter mit großer Freude nachgehen und dass Sie andere mit Ihrer Leidenschaft anstecken.

 

Vielen Dank für alles, was Sie für den Fußball in Deutschland leisten!

 

 

 

 

Fritz Keller                                                                                       Dr. Rainer Koch                                           

Präsident                                                                    1. Vizepräsident

 

 

 

 

 

Ronny Zimmermann                                             Dr. Friedrich Curtius

Vizepräsident Schiedsrichter                                 Generalsekretär

 

C1 siegt im Pokalderby gegen den 1.FC Bocholt !

Flutlicht, 150 Zuschauer, Derby, Pokal: Spannung pur war in Lowick garantiert. Unsere C1 empfing den 1.FC Bocholt. Ein Duell, das seit der F-Jugend immer umkämpft war. Mal mit besserem Ausgang für die Lowicker Jungs, mal für die Schwatten.

Motivieren mußten die Trainer keinen ihrer Spieler: es knisterte förmlich in der Kabine !

Zu Beginn des Spiels merkte man unseren Jungs die Nervosität deutlich an. FC kam deutlich besser ins Spiel, zeigte sich ballsicherer und aggressiv gegen den Ball. Große Torchancen erspielten sich die Gäste aber nicht. In der 8. Minute schlug Steyn Wassink einen Freistoß von der Mittellinie gefährlich in den 16er der Schwatten. Der Ball sprang Aurele Rupp vor die Füße und Auri netzte zur umjubelten Lowicker Führung ein. Diese gab den Jungs Auftrieb. Wir kamen nun besser in die Zweikämpfe und verlagerten das Spiel immer öfter in die gegnerische Hälfte, ohne dabei fußballerisch zu glänzen. Zahlreiche gefährliche Ecken und Freistöße hätten zum 2:0 führen können. John Elting verpasste mehrfach knapp. Einmal rettete die Latte. Einen Schuss aus 16m konnte der FC-Torwart soeben parieren und ein Abwehrspieler rettete in letzter Sekunde auf der Linie. In der 22. Minute war es dann aber soweit. Jan-Bernd Klump zog nach Zuspiel von Auri unwiderstehlich über rechts in den 16er und haute den Ball ins lange Eck. Verdiente 2:0 Führung und gleichzeitig Pausenstand. FC kam deutlich besser aus der Pause, konnte aber dank des vorbildlichen Einsatzes der kompletten Lowicker Mannschaft mehrfach vor dem 16er gestoppt werden. Der spielerischen Überlegenheit der Gäste setzten die Gelb-Schwarzen enorme Laufbereitschaft und Geschlossenheit entgegen. Angefangen bei den Stürmern Joris Wissing und Auri Rupp (später Miquel Trumpf und Jan Weibring), den 6ern John Elting und Jannis Tebroke und der kompletten Hintermannschaft um Paul Stamm, Steyn Wassink, Matti Smigasiewicz, Cjell Klein-Moddenborg und dem bärenstarken Torwart Marcello Hirsz hauten sich alle voll rein. Immer wieder machte Jan-Bernd enormen Druck über die rechte Seite. Einmal kam FC aus der Distanz zum Schuss und der Ball klatschte an die Latte. Nur wenig später das gleiche Bild auf der anderen Seite. Auri setzte sich stark durch und knallte den Ball an den Pfosten. Bis zum Ende blieb das Spiel intensiv, ohne dass sich am Spielstand noch was änderte. Fußballerisch können wir mehr, kämpferisch war es eine Top-Leistung ! Eine Runde weiter, Glückwunsch Jungs ! Am Samstag gehts zum Top-Spiel nach Vrasselt. Dort wollen wir einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen….

Schleifchenturnier 2019

Nichts war begehrter als rot/weiß gepunktete  Schleifchen, mit denen der Tennisschläger geschmückt werden konnte. Den schönsten Schläger hatte am Ende, zum wiederholten Male, Klaudia Epping vor Waldemar Stab und Karin Otterbeck.
Bei bestem Tenniswetter stritten gut 25 Tennisspielerinnen und Spieler im Damendoppel und Herrendoppel sowie Mixed um die dekorativen Schleifchen von denen pro Sieg eines den Schläger schmückte. Gespielt wurden 3 Runden über die Zeit von je 30 Minuten mit jeweils wechselnden Partnern.

Die Turnierleitung bestehend aus Herbert Epping, Ludger Schmeinck und Friedhelm Bauer hatten wieder einmal ein hervorragendes Turnier auf die Beine gestellt, bei dem es auch nicht an  Kaffee, Kuchen Gegrilltem und einigen Kaltgetränken fehlte.

Nach den Spielen wurde noch sehr lange über die durchweg starken Leistungen, spannenden Spiele und vergebenen Matchbälle diskutiert.

 

Mit sportlichen Grüßen
Josef Ernsten

Siegerfoto v. l. Klaudia Epping, Ludger Schmeinck, Karin Otterbeck, Herbert Epping. Es fehlen: Waldemar Stab und Friedhelm Bauer